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Schlussveranstaltung 2011 – Racearoundaustria


Schlussveranstaltung 2011 – Racearoundaustria

am 25. 9. 2011 – auf der Stablalm

 

10:30   Gratistsaxi vom Stablparkplatz

11:00 -  Bergmesse bei der Sennhütte mit Pfr. Martin Schautzgy

  • Musikalische Umrahmung: MK Elmen, Celina Perl

  • Rückblick auf das Rennen Race around Austria

  • Ausstellung der Top-Preise

 

Es spielen und singen für Sie ab mittags:

  • Andi und Schorsch

  • Marina Felicita

  • Celina Perl


Schätzspiel:
Gewinn: 1 t Holzbriketts


Versteigerung von Top-Preisen

 

Tombola:    – keiner unter € 30,--

2 Karten von der STARMAKER GMBH aus Seefeld für die Weihnachtsgala von DIE KLINGENDE WEIHNACHT in Seefeld am 14.12.2011. Siehe www.klingende-bergweihnacht.at/

2 x 2 Tage im Pitztal
2 Eintrittskarten vom Europapark in Rust
Gutschein für 4 Personen im weltweiten einzigen Bierbad bei Starkenberger
Gutscheine für Zugspitzfahrten
2 Tageskarten für Area 47 im Ötztal
Familienkarte für den Erlebnispark in Bichlbach
Tandem Flug in Bach
Segelrundflug in Höfen
Rafting für einen halben Tag
Kutschfahrten mit anschließendem Abendessen
u.v.m.

 

15:00 -  24 h Dauerradfahren auf der Walze (frei) für das Guiness Buch der Rekorde im Oktober
            Probefahren für jedermann auf der Walze


16:00 - Große Preisverteilung


Wir bitten um Unterstützung des Sozialvereines durch euer Kommen.

 

Etappenplan und laufender Bericht - racearoundaustria

Etappenplan und laufender Bericht (Stand 14. 9. 2011)

 

Diese Einteilung ist eine vorläufige und wird laufend aktualisiert. Für abgeschlossene Etappen wird die tatsächliche Zeit nachgetragen. Auch besondere Vorkommnisse werden am Ende jeder Etappe vermerkt. Das Team möchte einen Schnitt zwischen 25 und 30 km/h fahren. Dass Aktualisierungen aus Zeitgründen nur im Nachhinein möglich sind, hat sich im Laufe der Etappen gezeigt. Am Beginn des dritten Tages war auch der Internetzugang so gestört, dass die Ergänzungen im Nachhinein gemacht werden mussten.

Zu den Fotos racearoundaustria

10. 8. 11

Alle acht Teammitglieder kamen bis 19:00 in Schärding an. Gleich nach der Ankunft erhielt Daniela Schalk die Information, dass ihre Freundin Laura Schweißgut verstorben ist. Das Team wird gemeinsam für Laura fahren. Die Parte finden Sie unter www.bestattung-klaus.at.

11. 8. 11

Gemeinsam frühstückten wir gemütlich im Stadtcafe, um uns pünktlich um 10:00 die Unterlagen für das Rennen abzuholen. Gegen 12:30 bestanden wir den Check von Fahrrädern, Ausrüstung der Rennfahrer und Ausstattung der Fahrzeuge. Heike fuhr noch zuvor mit dem Pacecar in eine Werkstätte, um das offizielle GPS anschließen zu lassen.

Gabriele besorgte für alle gebackene Hühnerkeulen und Brot als Mittagssnack. Anschließend genossen wir bei Kaffee am Stadtplatz die Sonne und warteten beim Pre-Race-Meeting auf neueste Informationen.

Nach einer Relaxingpause in unserer Unterkunft in Badhöring in St. Martin, drei Kilometer südlich von Schärding, verfolgten wir den Start der beiden Einzelfahrerinnen Nicole Fehr und Trix Zgraggen. Bei der anschließenden Pre-Race-Party gab es für die Teammitglieder eine Gratisnudelpartie.

Bei der Vorstellung der Teams waren Daniela S., Christian M. und Peter auf der Bühne. 

Besonders wies Peter auf die zwei Ziele hin, Fahren für „Engel im Schatten der Nacht“ und das Gedenken an Laura Schweißgut.
Zum Goldsprint-Rennen über 500 m am montierten Fahrrad auf Rollen beteiligten sich auch mutigerweise Heike und Daniela Ginther, die eine stolze Zeit erreichten. 

Im Hinblick auf die kommenden Tage war frühes Schlafengehen angesagt.


 

12.8.2011

 

Die Spannung steigt. Schon sehr früh sind alle aufgestanden. Frühstück war wie am Vortag um 8:00 im Stadtcafe. Die Planung geht ins Endstadium. Um 10:00 werden die Zimmer geräumt und das Wohnmobil eingerichtet. Wir wundern uns, wie viele Utensilien acht Personen haben. Aber irgendwie hat alles Platz. Mittags begeben wir uns in die Stadt. Alle acht Teammitglieder haben eine schwarze Schleife im Gedenken an Laura.

 

START: 16:48

 

Nach erfolgreichem Start aller vier Fahrer nahm Christian allein den ersten Teil der 1. Etappe auf und wurde von Dani abgelöst, die sich als Frau bravourös schlug. Zwei heruntergelassene Bahnschranken bremsten das Engagment für mehr als 10 Minuten.

 

13.8.2011

 

Auch Christian Strebl und Hannes mussten an Ampelregelungen an Baustellen sehr sehr lange warten. Die ersten Erfahrungen wurden gemacht, der Enthusiasmus war ungebrochen. Die dritte Etappe war ein Alptraum für Heike, Dani und Christian. Jede Menge Umleitungen führten für viele andere Fahrer ins Chaos. Heike und Andi setzten sich mit ihrer Meinung durch und lagen richtig. Mit dem Wohnmobil trafen wir zwei Stunden lang keinen einzigen Fahrer.
Auch wir stellten fest, dass wir gleich klare Regeln für die Schlafenszeit benötigen.

 

Am Beginn der vierten Etappe war schon das erste Morgengrauen zu sehen. Die vierte Etappe endete ohne Probleme. Alle acht Betroffenen fanden langsam in den Rhythmus, allerdings sind einige Ermüdungserscheinungen sichtbar. Die fünfte und sechste Etappe wurde von leichten Regenschauern begleitet. Die Fahrt mit dem Wohnmobil durch Wien verlief problemlos. Hannes (er bezeichnet sich als "der alte Jäger") beklagt sich, dass ihn der alte Strebl sämtliche Abfahren bestreiten lässt. Christian S. meint doch, dass er sich in der Intensität des höchsten Burgenländischen Berges, dem Geschriebenstein (800 m) getäuscht hat.

 

Bei der Versorgungsstation in Halbenrain hat das Team um Christian Mages Zeit, vorzügliche Spagetti zu konsumieren und zu duschen. Für das strampelnde Team wurden Nudeln mitgenommen.

 

Die zweite Nacht ist jene, in der "der Mann mit dem Hammer" kommt, in der der Schlafentzug und die schwindenden Kräfte spürbar werden. An uns ist er Gott sei Dank vorübergegangen.

 

14. 8. 2011

 

Der strengste Tag der Tour beginnt. Mental sind alle toll eingestellt. Alle leisten perfekte Arbeit.
Christian und Dani beginnen um Mitternacht ihre Fahrt bei starkem Nebel, der sich in der Höhe bald lichtet. Dani musste kurz abgelöst werden, da sich das Schaltseil gelockert hatte.

 

Christian S. und Hannes beginnen um 4:00 eine 130 km - Tour durch das Gailtal und das Lesachtal bis nach Lienz, wo Gabriele für alle ein köstliches Frühstück richtet. Beide Etappe fährt Peter mit dem Wohnmobil und verirrt sich im Nebel prompt. Das merken weder die Fahrenden, noch die Schlafenden. Die Zeiten werden wie immer korrekt eingehalten. Besonders beeindruckend war die nächtliche Fahrt bei Vollmond.

 

Christian bereitet sich in Lienz mental auf den Iselsberg und den Glockner vor. Er meistert gemeinsam mit Danie Iselsberg und die Großglocker Hochalpenstraße. In Mittersill warten schon Hannes und Christian S., um die Gerlos zu bezwingen. Starker Gegenwind lässt Christian M. fast verzweifeln, da dieser vor allem auf das Kühtai stark verzögernd wirkte. Die letzte Etappe diese Tages führte von Karres über die Silvretta nach Bludenz und war von starken Gewittern begleitet. Vor allem die Abfahrt war sehr rutschig.

 

15.08.2011

 

Für Christian und Dani schloss sich die letzte ganz schwierige Etappe an: Faschinajoch und Hochtannberg mussten bei strömendem Regen bezwungen werden, damit sie sich in Elmen im Hantenrock-Saloon die frisch gekochten Nudeln um 5:30 eingenommen werden konnten. Die andere Mannschaft mit Christian, Hannes und Daniela aßen davor und wechselten dann in Hall. Ein Fanclub begleitete die Mannschaft bis zum Holzleitensattel und feuerte die Fahrer mit Kuhglocken an. Eine kurze Schocksekunde: Hannes kam in Innsbruck mit den Rädern in die Straßenbahnschienmen und stürzte. GVott sei Dank ist nichts passiert. Der Regen blieb uns die meiste Zeit erhalten. Es folgte eine lange, aber nicht so spektakuläre Strecke bis Lofer. Christian S. und Hannes mussten noch über den Dientner Sattel nach Hallein. Sie lagen auf dem 9. Platz, 4 Minuten vor dem 10. und 12 Minuten hinter dem 8. Platz. Eine Zeitstrafe über 10 Minuten in Hallein kärte den Abstand nach vor. Mit der Gruppe knapp hinter uns gab es ein packenden Duell bis Schärding. In Ostermiething musste die Zeitstrafe abgesessen werden.

 

Auf der letzten Etappe konnte trotz zweimaligem Streckenverlust Christian S. den alten Abstand von 7 Minuten halten. Die Gesamtzeit belief sich auf 77 Stunden und 13 Minuten. Das entspricht einer durchschnittlichen Geschwindikteit fon 27,8 km/h. Auch das Ziel, zwischen 70 und 80 Stunden Schärding gesund wieder zu erreichen, haben wir geschafft. Glückstrahlend fielen sich Rennfahrer und Betreuer in die Arme. Sie ließen sich feiern und feierten selbst nicht allzu lange, da sie bald große Müdigkeit überfiel.

 

 

 

2011 - Allgäuer Zeitung: Vier Engel in schwieriger Mission

 

 

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2011 Bericht TT: Tage der Strapazen erwarten Radler

 

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